Orthopädische Einlagen aus eigener Werkstatt — handgefertigt in Ludwigsburg

Gemacht zum Gehen

Ob Sie Schmerzen lindern oder Überlastung vorbeugen wollen — erst Ihre Beschwerden, Ihr Alltag und Ihr Fuß bestimmen, wie Ihre Einlage gebaut wird.

Haben Sie sich auch einmal diese Fragen gestellt?

Beim Thema orthopädische Einlagen tauchen oft dieselben Unsicherheiten auf.

Harte oder weiche Einlagen — was denn jetzt?

Ohne Fachwissen fühlt sich die Wahl wie ein Glücksspiel an. Und die Sorge bleibt, dass eine Einlage von der Stange das Problem sogar verschlimmert.

Was, wenn ich wieder Geld für Einlagen ausgebe, die nicht helfen?

Vielleicht liegen zu Hause schon Einlagen im Schrank, die nach zwei Wochen nicht mehr getragen wurden, weil sie gedrückt haben oder nichts gebracht haben. Die Angst vor einer weiteren Fehlinvestition bleibt.

Passen Einlagen überhaupt in meine Schuhe?

Weder der Sneaker, den Sie jeden Tag tragen, noch der Business-Schuh im Büro soll sich durch die Einlage unbequem anfühlen und ungern getragen werden.

Das Problem liegt selten an Ihren Füßen, sondern an Einlagen, die nicht auf Ihre Beschwerden und Ihren Alltag abgestimmt sind.

Wer bei uns richtig ist?

Einlagen, die zu Ihrem Alltag passen

Wir wissen, dass eine Einlage mehr ist als ein Stück Material unter dem Fuß. Sie entscheidet mit, ob Ihre Füße entlastet und unterstützt werden.

Unser Ziel ist, dass Sie mit einer Einlage nach Hause gehen, die zu Ihren Beschwerden und Ihrem Alltag passt.

Drei Dinge, die den Unterschied machen

Eine Einlage, die Ihre Beschwerden lindert, braucht mehr als einen Fußabdruck. Sie braucht einen Blick auf Ihre Beschwerden, ein Verständnis für Ihren Alltag und eine Werkstatt, in der aus beidem etwas Passendes entsteht.

In 5 Schritten zu Ihrer Einlage

1. Verstehen

Im ersten Gespräch klären wir Ihre Beschwerden, Ihren Alltag und — falls vorhanden — Ihr Rezept. Daraus ergibt sich, worauf die Einlage hinarbeiten soll.

2. Vermessung

Wir nehmen einen digitalen 2D-Fußscan vor und messen die Druckverteilung im Stand. So entsteht ein vollständiges Bild Ihrer Füße.

3. Schuhcheck

Wir schauen uns die Schuhe an, in denen die Einlage später arbeiten soll — Passform, Volumen, Innenraum. So ist klar, was die Einlage leisten muss und darf.

4. Fertigung

Ihre Einlage entsteht in unserer hauseigenen Meisterwerkstatt — auf Ihre Beschwerden, Ihren Fuß, Ihren Alltag und Ihren Schuh abgestimmt.

5. Sitzprüfung und Anpassung

Bei der Abholung prüfen wir gemeinsam, wie die Einlage in Ihrem Schuh sitzt. Spüren Sie nach den ersten 14 Tagen, dass etwas drückt oder rutscht, kommen Sie zurück — die Anpassung findet bei uns in der Werkstatt statt.

Nach wenigen Wochen merken viele unserer Kunden: Der erste Schritt aus dem Bett am Morgen fühlt sich anders an. Die Einlage ist nicht mehr das Thema, sondern das Gehen. Nicht weil wir Wunder versprechen, sondern weil eine Einlage, die auf Beschwerden, Fuß und Alltag abgestimmt ist, genau das leisten kann.

Noch unsicher, wo Ihre Beschwerden eigentlich herkommen?

Manchmal steckt hinter wiederkehrenden Fuß-, Knie- oder Hüftbeschwerden mehr. Eine Ganganalyse nimmt sich dafür Zeit und zeigt, wo Einlage, Kräftigungsübung oder Schuhwahl ansetzen können.

Häufige Fragen zu orthopädischen Einlagen

Nicht zwingend. Wenn Ihre Schuhe ähnlichen Aufbau haben — vergleichbare Innenmaße, herausnehmbares Fußbett, ähnliche Sohlenhöhe — kann ein Paar Einlagen mehrere Schuhe versorgen. Schwierig wird es, wenn die Schuhe sich stark unterscheiden: ein flacher Sneaker und ein hoher Wanderschuh stellen unterschiedliche Anforderungen.

In solchen Fällen empfehlen wir ein zweites Paar mit angepasster Bauhöhe. Beim Sicherheitsschuh ist ein eigenes, DGUV-zertifiziertes Paar ohnehin Pflicht — andere Einlagen sind dort nicht zugelassen.

Die ersten Tage dienen dem Eingewöhnen — der Fuß stellt sich auf die neue Druckverteilung ein. In dieser Phase kann sich das Tragegefühl ungewohnt anfühlen, manche Bereiche werden anders belastet als zuvor.

Eine spürbare Veränderung der eigentlichen Beschwerden tritt meist nach zwei bis sechs Wochen ein abhängig davon, wie lange die Beschwerden bestehen und wie konsequent die Einlage getragen wird. Bei chronischen Beschwerden (länger als sechs Monate) braucht der Fortschritt mehr Zeit.

Wenn nach sechs Wochen keine Veränderung spürbar ist, kommen Sie zu uns zurück. Manchmal liegt es an einer Stellschraube an der Einlage, manchmal liegen die Ursachen tiefer.

Bei täglichem Tragen rund sechs bis achtzehn Monate, je nach Belastung. Die Materialien arbeiten sich mit der Zeit aus, die Stützwirkung lässt nach. Bei beruflicher Dauerbelastung — Pflege, Handwerk, Sicherheitsdienst — ist der Verschleiß schneller.

Sie merken den Verschleiß daran, dass der Halt nachlässt, das Polster flach wirkt oder Beschwerden zurückkommen. Spätestens dann ist es Zeit für ein neues Paar über die Krankenkasse oder als Selbstzahler.

Am besten immer wieder herausnehmen und auslüften lassen. Das verhindert Feuchtigkeit und Geruchsbildung. Bei Bedarf mit einem feuchten Tuch und milder Seife abwischen, dann an der Luft trocknen, nicht auf der Heizung oder in der Sonne. Nicht in die Waschmaschine, nicht in den Trockner — die Materialien verlieren sonst ihre Form.

Bei Sicherheitsschuh- oder Sport-Einlagen mit hohem Schweißanteil empfehlen wir zwei Paar im Wechsel, damit sie zwischen den Tragen vollständig durchtrocknen können.

Wenn die Einlage nicht zu Beschwerden, Fuß und Alltag passt: ja. Eine zu starke Korrektur, eine falsche Stützzone oder ein falsches Material können Druck an Stellen verlagern, wo vorher keiner war.

Genau deshalb arbeiten wir nicht mit Standard-Rohlingen, sondern fertigen die Einlage maßgefertigt. Wenn etwas drückt, rutscht oder neue Beschwerden entstehen, kommen Sie zurück. Die Anpassung gehört zur Versorgung, nicht erst zur Reklamation.